Kunsthistorikerin Babette Caesar, 2016 beim internationalen "sculptur network dialogue" im Kunsthaus Summerau zu den Skulpturen von B. Schaider:

"Die ursprünglich dunkelfarbigen Kerne der Stämme sind durch tiefe Einschnitte splitterartig aufgerissen und eröffnen den Blickt auf ein Inneres. Auf Strukturen, von denen so gut wie jeder Mensch ein Leben lang begleitet und geprägt wird. Was steckt für die Künstlerin hinter dieser Installation? Besser noch, was geschieht mit mir, wenn ich den Wald betrete, es möglichst still ist, ich mir meiner Kleinheit in Relation zu einer Hera oder Gaia bewusst werde? Mir klar mache, nach welchen Mustern das eigene Leben ausgerichtet und eventuell begrenzt ist, wie es sich verändern ließe, man neue Pfade betreten könnte, um Neues zu entdecken."